Hund zittert im Ruhezustand – Was bedeutet das?
Hund zittert im Ruhezustand – viele Hundebesitzer erschrecken, wenn sie bemerken, dass ihr Hund ohne Bewegung oder Anstrengung zittert. Während des Schlafens oder beim entspannten Liegen wirkt das Zittern oft besonders auffällig. Nicht immer steckt eine ernste Krankheit dahinter.Wenn Ihr Hund nicht nur in Ruhe, sondern am ganzen Körper zittert, können Sie auch unseren Ratgeber Hund zittert am ganzen Körper lesen. Manchmal ist die Ursache harmlos, manchmal braucht der Hund jedoch möglichst schnell tierärztliche Hilfe.
In diesem Artikel erfahren Sie, warum ein Hund zittert im Ruhezustand, welche Ursachen möglich sind, auf welche Warnzeichen Sie achten sollten und wann ein Besuch beim Tierarzt wichtig ist. Alle Informationen sind leicht verständlich erklärt.
Warum zittert ein Hund im Ruhezustand?

Zittern ist eine unwillkürliche Bewegung der Muskeln. Das bedeutet, dass der Hund diese Bewegungen nicht bewusst steuert. Das Zittern kann den ganzen Körper oder nur einzelne Bereiche wie Beine, Kopf oder Muskeln betreffen.
Wenn ein Hund zittert im Ruhezustand, arbeitet der Körper oft daran, auf eine bestimmte Situation zu reagieren. Die Ursache kann körperlich oder seelisch sein.
Nicht jedes Zittern ist gefährlich. Trotzdem sollte wiederkehrendes oder starkes Zittern immer ernst genommen werden.
Ist es normal, wenn ein Hund im Ruhezustand zittert?
In manchen Situationen ja.
Ein gesunder Hund kann kurzzeitig zittern, ohne krank zu sein. Zum Beispiel:
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wenn ihm kalt ist
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nach einer aufregenden Situation
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während eines Traums
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nach großer körperlicher Anstrengung
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bei starker Aufregung
Das Zittern hört in solchen Fällen meist nach kurzer Zeit wieder auf. Der Hund verhält sich ansonsten ganz normal, frisst gut und wirkt aufmerksam.
Hält das Zittern jedoch länger an oder kommt immer wieder vor, sollte die Ursache untersucht werden.
Harmlose Ursachen, wenn ein Hund zittert im Ruhezustand
Kälte
Eine der häufigsten Ursachen ist Kälte.
Kleine Hunde, Welpen und kurzhaarige Rassen verlieren schneller Körperwärme als große Hunde mit dichtem Fell. Liegt der Hund auf einem kalten Boden oder befindet sich in einem kühlen Raum, kann er anfangen zu zittern.
Typische Anzeichen:
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kalte Ohren
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kalter Bauch
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zusammengerollte Körperhaltung
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Zittern hört nach dem Aufwärmen auf
Ein warmes Hundebett oder eine Decke reichen oft aus.
Träume während des Schlafs
Viele Hunde bewegen sich im Schlaf.
Dabei können sie:
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leicht zittern
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mit den Pfoten zucken
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leise bellen
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fiepen
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schneller atmen
Diese Bewegungen gehören häufig zur Traumphase und sind normalerweise kein Grund zur Sorge.
Nach dem Aufwachen verschwindet das Zittern meist sofort.
Aufregung oder Stress
Auch nach einem aufregenden Tag kann ein Hund zittert im Ruhezustand zeigen.
Beispiele:
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Besuch beim Tierarzt
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Autofahrt
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Feuerwerk
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laute Geräusche
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fremde Menschen
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neue Umgebung
Der Körper baut Stress langsam wieder ab. Während der Hund sich ausruht, kann leichtes Zittern auftreten.
Ruhe und eine vertraute Umgebung helfen dem Hund meist schnell.
Schmerzen als Ursache
Schmerzen gehören zu den häufigsten medizinischen Gründen für Zittern.
Ein Hund versucht oft, Schmerzen zu verstecken. Deshalb fällt Zittern manchmal als erstes Warnzeichen auf.
Mögliche Schmerzursachen sind:
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Verletzungen
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Gelenkprobleme
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Muskelverletzungen
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Rückenschmerzen
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Bauchschmerzen
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Zahnschmerzen
Begleitende Anzeichen können sein:
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der Hund möchte nicht aufstehen
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er bewegt sich langsamer
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er frisst schlechter
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er winselt
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er lässt sich nicht gerne anfassen
Schmerzen sollten immer tierärztlich abgeklärt werden.
Fieber kann Zittern auslösen
Weitere Informationen zu möglichen Anzeichen und Ursachen finden Sie in unserem Ratgeber Fieber beim Hund. Hat ein Hund Fieber, beginnt der Körper häufig zu zittern.
Das Zittern hilft dabei, Wärme zu erzeugen.
Weitere mögliche Anzeichen:
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warme Ohren
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trockene Nase
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Müdigkeit
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wenig Appetit
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schneller Herzschlag
Die normale Körpertemperatur eines Hundes liegt ungefähr zwischen 38,0 und 39,0 Grad Celsius.Mehr über die normalen Temperaturwerte erfahren Sie in unserem Ratgeber zur Körpertemperatur beim Hund. Höhere Werte können auf Fieber hinweisen.
Fieber ist keine Krankheit, sondern ein Zeichen dafür, dass der Körper gegen eine Erkrankung kämpft.
Vergiftungen
Eine Vergiftung ist ein medizinischer Notfall.
Viele Gifte können starkes Zittern verursachen.
Mögliche Giftquellen sind:
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Schokolade
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Weintrauben
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Rosinen
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Rattengift
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Frostschutzmittel
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einige Pflanzen
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bestimmte Medikamente für Menschen
Weitere Warnzeichen:
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Erbrechen
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Durchfall
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starkes Speicheln
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Krämpfe
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Unsicherheit beim Laufen
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Atemprobleme
Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte der Hund sofort zu einem Tierarzt oder in eine Tierklinik gebracht werden.
Neurologische Erkrankungen
Auch Erkrankungen des Nervensystems können dazu führen, dass ein Hund zittert im Ruhezustand.
Dabei werden die Signale zwischen Gehirn, Rückenmark und Muskeln gestört.
Mögliche Symptome sind:
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Muskelzittern
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Gleichgewichtsstörungen
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schwankender Gang
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unkontrollierte Bewegungen
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Schwäche
Nicht jede neurologische Erkrankung verläuft gleich. Manche entwickeln sich langsam, andere plötzlich.
Eine genaue Untersuchung durch den Tierarzt ist notwendig.
Niedriger Blutzucker
Vor allem Welpen und sehr kleine Hunde können einen niedrigen Blutzuckerspiegel entwickeln.
Dann erhält das Gehirn nicht genügend Energie.
Typische Anzeichen:
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Zittern
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Schwäche
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Müdigkeit
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Unsicherheit beim Gehen
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Orientierungslosigkeit
Ein niedriger Blutzucker kann schnell gefährlich werden und sollte möglichst rasch behandelt werden.
Alter und Muskelzittern
Ältere Hunde zittern manchmal häufiger als junge Tiere.
Mit zunehmendem Alter können:
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Muskeln schwächer werden
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Gelenke schmerzen
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Nerven langsamer arbeiten
Dadurch kann ein Hund zittert im Ruhezustand zeigen, obwohl er sich gerade entspannt.
Regelmäßige tierärztliche Kontrollen helfen dabei, altersbedingte Erkrankungen früh zu erkennen.
Erkrankungen der Gelenke und Muskeln
Wenn ein Hund zittert im Ruhezustand, können auch Erkrankungen der Gelenke oder Muskeln die Ursache sein. Schmerzen treten oft besonders dann auf, wenn der Hund nach einer Bewegung wieder zur Ruhe kommt.
Häufige Erkrankungen sind:
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Arthrose
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Muskelzerrungen
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Bänderverletzungen
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Entzündungen der Gelenke
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Verletzungen nach einem Sturz
Der Hund versucht manchmal, ein schmerzendes Bein zu entlasten. Dadurch verspannen sich andere Muskeln, was zusätzlich Zittern auslösen kann.
Angst kann Zittern verursachen
Nicht nur körperliche Erkrankungen führen dazu, dass ein Hund zittert im Ruhezustand. Auch starke Angst kann eine Rolle spielen.
Manche Hunde reagieren sehr empfindlich auf:
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Gewitter
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Feuerwerk
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laute Geräusche
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fremde Menschen
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Tierarztbesuche
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Trennung von ihrer Bezugsperson
Selbst wenn die Situation bereits vorbei ist, kann der Körper noch eine Weile aufgeregt bleiben. Während der Hund ruhig liegt, kann deshalb Zittern auftreten.
Ein ruhiger Platz und vertraute Menschen helfen vielen Hunden dabei, sich wieder zu entspannen.
Medikamente als mögliche Ursache
Einige Medikamente können als Nebenwirkung Muskelzittern verursachen.
Dazu gehören zum Beispiel bestimmte:
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Schmerzmittel
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Medikamente gegen Krampfanfälle
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Beruhigungsmittel
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Hormonpräparate
Tritt das Zittern kurz nach Beginn eines neuen Medikaments auf, sollte der Tierarzt informiert werden. Medikamente dürfen jedoch niemals ohne Rücksprache selbst abgesetzt werden.
Stoffwechselerkrankungen
Auch Erkrankungen des Stoffwechsels können erklären, warum ein Hund zittert im Ruhezustand.
Dazu gehören unter anderem:
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Lebererkrankungen
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Nierenerkrankungen
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Hormonstörungen
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Störungen des Mineralstoffhaushalts
Diese Erkrankungen entwickeln sich häufig langsam.
Zusätzliche Anzeichen können sein:
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Müdigkeit
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Gewichtsverlust
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vermehrtes Trinken
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häufiger Urinabsatz
-
schlechter Appetit
Eine Blutuntersuchung hilft dem Tierarzt oft dabei, die Ursache zu finden.
Wann sollte ein Hund mit Zittern zum Tierarzt?
Leichtes und kurzzeitiges Zittern kann harmlos sein.
Ein Tierarzt sollte jedoch aufgesucht werden, wenn:
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das Zittern länger anhält
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das Zittern immer wieder auftritt
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der Hund Schmerzen zeigt
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der Hund nicht mehr fressen möchte
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Erbrechen oder Durchfall dazukommen
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der Hund kaum noch laufen kann
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Atemprobleme auftreten
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Krämpfe beobachtet werden
-
der Hund bewusstlos wirkt
Je früher die Ursache gefunden wird, desto besser kann sie behandelt werden.
Welche Untersuchungen führt der Tierarzt durch?
Damit die richtige Ursache gefunden wird, beginnt der Tierarzt mit einer gründlichen Untersuchung.
Dabei werden unter anderem folgende Fragen gestellt:
-
Wann hat das Zittern begonnen?
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Zittert der Hund nur im Ruhezustand?
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Wie lange dauert das Zittern?
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Hat der Hund Schmerzen?
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Frisst und trinkt der Hund normal?
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Gab es einen Unfall?
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Hat der Hund möglicherweise etwas Giftiges gefressen?
Danach folgt die körperliche Untersuchung.
Je nach Verdacht können weitere Untersuchungen notwendig sein.
Körperliche Untersuchung
Der Tierarzt prüft zum Beispiel:
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Körpertemperatur
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Herzschlag
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Atmung
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Schleimhäute
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Beweglichkeit der Gelenke
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Muskeln
-
Nervensystem
Bereits diese Untersuchung liefert oft wichtige Hinweise.
Blutuntersuchung
Mit einer Blutuntersuchung lassen sich viele Erkrankungen erkennen.
Dabei können unter anderem überprüft werden:
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Entzündungen
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Blutzucker
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Leberwerte
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Nierenwerte
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Elektrolyte
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Hormonwerte
Diese Ergebnisse helfen dabei, die Ursache des Zitterns einzugrenzen.
Bildgebende Untersuchungen
Falls Verletzungen oder Gelenkprobleme vermutet werden, können weitere Untersuchungen sinnvoll sein.
Dazu gehören beispielsweise:
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Röntgenaufnahmen
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Ultraschall
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in bestimmten Fällen eine Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT)
Welche Untersuchung notwendig ist, hängt von den Beschwerden des Hundes ab.
Was können Sie zu Hause tun?
Wenn ein Hund zittert im Ruhezustand, sollten Sie zunächst ruhig bleiben und Ihren Hund aufmerksam beobachten.
Hilfreich ist es, auf folgende Punkte zu achten:
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Wann beginnt das Zittern?
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Wie lange dauert es?
-
Zittern nur einzelne Körperteile oder der ganze Körper?
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Frisst der Hund normal?
-
Trinkt er ausreichend?
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Wirkt er wach und aufmerksam?
Diese Informationen helfen dem Tierarzt bei der Diagnose.
So können Sie Ihren Hund unterstützen
Bis zur tierärztlichen Untersuchung können einige einfache Maßnahmen sinnvoll sein.
Dazu gehören:
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für Ruhe sorgen
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den Hund warm halten, wenn ihm kalt ist
-
ausreichend frisches Wasser anbieten
-
starke körperliche Belastung vermeiden
-
den Hund nicht unnötig aufregen
Wichtig ist, den Hund nicht mit Medikamenten für Menschen zu behandeln. Viele davon können für Hunde gefährlich oder sogar giftig sein.
Was Sie nicht tun sollten
Wenn ein Hund zittert im Ruhezustand, sollten einige Fehler vermieden werden.
Dazu gehört:
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keine Medikamente ohne tierärztliche Anweisung geben
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Zittern nicht über mehrere Tage ignorieren
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Vergiftungsverdacht niemals abwarten
-
den Hund nicht zu anstrengenden Spaziergängen zwingen
-
Schmerzen nicht unterschätzen
Eine frühzeitige Untersuchung kann helfen, ernsthafte Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen.
Wie wird ein Hund behandelt, wenn er im Ruhezustand zittert?
Die Behandlung richtet sich immer nach der Ursache. Deshalb ist es wichtig, zuerst herauszufinden, warum ein Hund zittert im Ruhezustand. Es gibt keine einzelne Behandlung, die bei allen Hunden hilft.
Der Tierarzt erstellt einen passenden Behandlungsplan, nachdem die Ursache festgestellt wurde.
Behandlung bei Kälte
Ist Kälte der Grund für das Zittern, reicht es oft aus, den Hund langsam aufzuwärmen.
Hilfreich sind zum Beispiel:
-
ein warmes Hundebett
-
eine weiche Decke
-
ein warmer Raum
-
ein trockener Schlafplatz
Der Hund sollte langsam warm werden. Direkte starke Hitze, wie ein sehr heißes Heizkissen, ist nicht geeignet.
Behandlung bei Schmerzen
Werden Schmerzen als Ursache festgestellt, behandelt der Tierarzt die zugrunde liegende Erkrankung.
Je nach Ursache können verschiedene Maßnahmen notwendig sein, zum Beispiel:
-
geeignete Schmerzmittel für Hunde
-
entzündungshemmende Medikamente
-
Schonung
-
Physiotherapie
-
Behandlung einer Verletzung
Welche Behandlung sinnvoll ist, entscheidet der Tierarzt nach der Untersuchung.
Behandlung bei Fieber oder Infektionen
Hat der Hund Fieber aufgrund einer Infektion, muss die eigentliche Erkrankung behandelt werden.
Je nach Ursache können notwendig sein:
-
Medikamente gegen die Erkrankung
-
ausreichende Flüssigkeitszufuhr
-
Ruhe
-
regelmäßige Kontrolle der Körpertemperatur
Der Hund sollte während der Genesung nicht überfordert werden.
Behandlung bei Vergiftungen
Eine Vergiftung ist immer ein Notfall.
Je schneller der Hund behandelt wird, desto besser sind die Chancen auf eine vollständige Erholung.
Die Behandlung kann je nach Gift unterschiedlich sein und umfasst unter anderem:
-
Stabilisierung des Kreislaufs
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Infusionen
-
Medikamente
-
Überwachung in einer Tierklinik
Deshalb sollte bei einem Vergiftungsverdacht keine Zeit verloren werden.
Behandlung neurologischer Erkrankungen
Erkrankungen des Nervensystems werden je nach Ursache unterschiedlich behandelt.
Manche Hunde benötigen:
-
spezielle Medikamente
-
regelmäßige Kontrolluntersuchungen
-
Physiotherapie
-
langfristige Betreuung
Eine frühe Diagnose verbessert oft die Behandlungsmöglichkeiten.
Kann man Zittern im Ruhezustand vorbeugen?
Nicht jede Ursache lässt sich verhindern. Einige Maßnahmen können jedoch helfen, das Risiko zu verringern.
Dazu gehören:
-
regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen
-
hochwertiges und ausgewogenes Futter
-
ausreichend frisches Wasser
-
tägliche Bewegung, angepasst an Alter und Gesundheitszustand
-
ein warmer und trockener Schlafplatz
-
Schutz vor giftigen Lebensmitteln und Pflanzen
-
Medikamente nur nach tierärztlicher Anweisung geben
Diese einfachen Maßnahmen tragen dazu bei, die Gesundheit des Hundes zu unterstützen.
Häufige Fragen zu Hund zittert im Ruhezustand
Ist Zittern im Schlaf normal?
Ja. Viele Hunde bewegen sich während der Traumphase. Leichtes Zittern, Zucken der Pfoten oder leises Fiepen sind häufig normal. Nach dem Aufwachen verschwinden diese Bewegungen meist wieder.
Wann ist Zittern ein Notfall?
Ein Notfall liegt vor, wenn das Zittern zusammen mit folgenden Beschwerden auftritt:
-
Krämpfe
-
Atemprobleme
-
starke Schwäche
-
Bewusstseinsstörungen
-
Vergiftungsverdacht
-
anhaltendes Erbrechen
-
Zusammenbruch



